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Pressemitteilungen

Verordnungen zum Arbeitsschutz im Handwerk: unnötig oder lebensrettend?

Initiative des Software-Herstellers Sage macht aufmerksam auf bürokratische Hürden im Mittelstand

08 September 2015

Der deutsche Mittelstand ächzt unter der Bürokratie. Das hat eine Studie des Software-Herstellers Sage ergeben. Von den 400 befragten Entscheidern und Chefs kleiner und mittlerer Unternehmen gaben 78 Prozent an, dass insbesondere die Verordnungen zum Arbeitsschutz sie am meisten belasten. Ulrich Marx, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH), sieht allerdings auch die Notwendigkeit in diesen Verordnungen.

Neben den Bereichen Steuern und den Sozialversicherung/-abgaben ist der Arbeitsschutz am meisten von Bürokratie belastet. Erhoben hat diese Daten TNS Emnid im April 2015. Marx gibt aber zu Bedenken: „Ein Mehr an Bürokratie kann auch sinnvoll sein, nämlich dann, wenn es um die Sicherheit von Menschen geht: Gerade im Dachdeckerhandwerk ist es ein wichtiges Thema. Denn leider haben wir eine immer noch hohe Rate tödlicher Arbeitsunfälle im Dachdeckerhandwerk – 16 im letzten Jahr. Insgesamt waren es rund 10.000 meldepflichtige Unfälle.“

Aufzeichnungspflichten senken Unfallrate

Als gut bewertet der Jurist die Pflicht der sogenannten Gefährdungsbeurteilung. Sie ist im Arbeitsschutzgesetz vorgeschrieben und muss unabhängig von der Zahl der Mitarbeiter durchgeführt und dokumentiert werden. Er und die BAU Berufsgenossenschaft sind überzeugt, dass Prävention – und damit auch einhergehend Aufzeichnungspflichten – hilft, gerade im Dachdeckerhandwerk Arbeitsunfälle zu vermeiden. Dies belegen stetig sinkende Unfallzahlen: In den letzten zehn Jahren ist immerhin ein Rückgang von gut 16 Prozent zu verzeichnen.

Nahles war übers Ziel hinausgeschossen

Allerdings räumt Marx ein, erleichtert zu sein, dass die Arbeitsstättenverordnung, die Arbeitsministerin Andrea Nahles Anfang des Jahres vorgelegt hatte, wieder vom Tisch ist. Hier sei man übers Ziel hinausgeschossen.  Mit der Verordnung sollten Arbeitgeber demnächst auch die Telearbeitsplätze ihrer Mitarbeiter zu Hause überprüfen.

„Blendet die Sonne? Beträgt die Beleuchtung mindestens 500 Lux? Wird der Raum durch den laufenden Computer nicht zu warm? In Archiven oder ein Abstellräumen, den ein Beschäftigter höchstens zwei oder dreimal im Jahr betritt, sollte eine Raumtemperatur von mindestens 17 Grad herrschen. Bisher galten solche Räume nicht als Arbeitsplatz, doch wäre dies durch die Verordnung geändert worden“, erläutert Marx. „Zum Glück blieben wir davon verschont – vorerst!“, fügt er hinzu.

Sage macht Jagd auf Bürokratiemonster

Sage macht seit Mai auf das Thema Bürokratie aufmerksam. So ist die Studie "Bürokratie im deutschen Mittelstand" nur eine Maßnahme ihrer Initiative gegen die hiesigen Bürokratiemonster.

Weitere Infos

Bildmaterial

   
 Ulrich Marx Sage Buerokratie   Logo Buemo 

Ulrich Marx ist Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH). Bilddownload hier klicken.

Für 78 Prozent der befragten KMU ist der Bereich Arbeitsschutz stark bis sehr stark durch Bürokratie belastet. Bilddownload hier klicken.

Das Bürokratiemonster als Logo. Bilddownload hier klicken.

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