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Pressemitteilungen

Das Risiko der Scheinselbstständigkeit macht Auftragsakquise zum Hindernislauf

Initiative des Software-Herstellers Sage macht aufmerksam auf bürokratische Hürden im Mittelstand

04 August 2015

In Deutschland wird es für Freiberufler 2015 noch schwerer, Aufträge zu akquirieren, warnt der Verband der Gründer und Selbstständigen (VGSD). Soloselbstständige werden nach Angaben des VGSD-Vorstandsvorsitzenden Dr. Andreas Lutz von der Deutschen Rentenversicherung (DRV) zunehmend unter den Generalverdacht der Scheinselbstständigkeit gestellt. Um diesem zu entgehen, müssten Unternehmer noch bevor sie einen Auftrag bekommen bzw. vergeben, viel Zeit und Geld investieren, um auch nur ein gewisses Maß an Rechtssicherheit zu erzielen. Dabei, das hat eine aktuelle Studie des Software-Herstellers Sage ergeben, sind gerade kleine Unternehmen in vielen Bereichen ohnehin schon besonders belastet von der Bürokratie.

Lutz erklärt, wieso es Gründern und Selbstständigen schwerer fällt, Aufträge zu gewinnen: Ursache ist die sehr viel restriktivere Urteilspraxis der Deutschen Rentenversicherung (DRV) bei Statusfeststellungsverfahren, die im weiteren Verlauf des Jahres 2015 in einem „Gesetz gegen den Missbrauch von Werkverträgen“ festgeschrieben werden sollen. Insgesamt treffen die Regelungen zirka 2,5 Millionen Selbstständige und respektive ihre Auftraggeber. Denn bevor ein Unternehmen eine Dienstleistung in Anspruch nimmt, muss es sich absichern, dass nicht der Verdacht der Scheinselbstständigkeit entsteht. Zu hoch sind die drohenden Strafen und Nachzahlungen, die auch vier Jahre rückwirkend geltend gemacht werden.

Vor dem Auftrag kommt die Bürokratie

Doch leider entwickle sich das Gesetz zum Auftragskiller, warnt Lutz. Anwälte würden einbezogen, Vorsichtsmaßnahmen entwickelt, zum Teil freiwillig ein Statusfeststellungsverfahren eingeleitet, wovon man aber zwischenzeitlich abraten müsse, so der Experte. Die neuen Regelungen sorgen so dafür, dass vor der Auftragsakquise zunächst ein aufwendiger bürokratischer Prozess liege.

Initiative gegen Bürokratie

Der Software-Hersteller mit 250.000 Kunden in Deutschland, hat erst kürzlich eine Initiative gegen die bürokratische Belastung im Mittelstand ins Leben gerufen und zeitgleich die Ergebnisse einer bei Emnid beauftragten Studie veröffentlicht. Insgesamt, so hat die Studie zur „Bürokratie im deutschen Mittelstand“ ergeben, sind kleine Unternehmen besonders belastet. Sie finden sich nur schwer zurecht: Für 70 Prozent sind hier die behördlichen Zuständigkeiten unverständlich. Für 74 Prozent der Selbstständigen und Kleinunternehmen sind Gesetze zudem „schwer“ bis „sehr schwer“ verständlich.

Weitere Infos

Bildmaterial

 
 Dr. Andreas Lutz Logo Buemo 

Dr. Andreas Lutz, Vorstandsvorsitzender Verband der Gründer und Selbstständigen (VGSD) e.V.
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Das Bürokratiemonster als Logo.
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